blind zeichnen

Augen zu (Susanne) und durch, sagt man ja so leicht dahin

Zuerst wirklich die Augen dabei geschlossen

blindblind1

das war nicht leicht und ich habe bei einigen Ansätzen (zB Auge) einmal kurz geblinzelt. Danach habe ich mich im Spiegel betrachtet und das Blatt so positioniert, dass ich nicht sehen konnte, was ich zeichne. Dabei versucht ganz genau zu schauen:

P1000411

 

Irgendwie komme ich damit besser zurecht und ich kann auch sehr gut mit dem Ergebnis leben. Ist interessant. Auch der Unterschied.

Vor Wochen malte ich einmal das mit einem Stock, an dessen Ende ich mit einem Gummiband einen Graphitstift befestigte. Der Vorteil: einen guten Überblick, also Abstand. Ich mag es auch, dass ich den Stift nur bedingt kontrollieren kann. War schon etwas wackelig und wenn man zu fest drückte, kippte der Stift. Lag an meiner Befestigung. Vorlage war ein Foto.

Distanz

 

 

Jetzt habe ich einmal Packpapier (Füllmaterial aus einem Paket) mit Farbe grundiert und mich heute morgen gezeichnet, Badezimmerspiegel.

Gefühl

 

 

Das war nach dem Joggen, bzw. dem Versuch zu Joggen. Ich bin gegangen, es war doch zu heiß.

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Ich mag dieses Projekt wirklich sehr und es freut mich, so viele Anregungen von euch zu bekommen! Liebe Grüße!

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9 Antworten zu “blind zeichnen

  1. Das Zeichnen mit „Verlängerung“ durch einen Stock kenne ich auch, habe ich lange nicht gemacht, werde es aber wieder machen, da Du mich daran erinnert hast. Man hat eben wirklich einen sehr guten Abstand zum Bild („innerlich“ wie auch visuell) und hat nicht alles unter Kontrolle. Das macht das Zeichnen, finde ich, freier, da jeglicher Perfektionismus, der mich sonst blockiert, ja sowieso obsolet ist, da ja sowieso nicht möglich.

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    • Genau so! Das mit diesem „perfekt sein“ oder „genau machen“ ist manchmal auszutricksen. Ein Übel, da abstruse Nörgelei. Jetzt erst sehe ich ja das Messer so in einem ganz anderen Licht! 🙂 Ich wünsche dir viel Erfolg und danke dir für deinen Kommentar! Liebe Grüße!

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  2. Mir macht es viel Spaß, deine verschiedenen Varianten zu betrachten – die ganz blinde, die geblinzelte, die ohne Hingucken gezeichnete, die mit verlängertem Stift, die mit Farbgrundierung, die nach dem Joggen – jedes ist auf seine Weise interessant und verschieden von den anderen. Persönlich gefällt mir das letzte am besten.

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    • Alles gut. Der Kommentar ist hier! 🙂 Vielen Dank, liebe Gerda. Genau das, diese Unterschiede und die Überraschungen finde ich auch immer sehr interessant. Hab vielen Dank und einen schönen Tag! Liebe Grüße.

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  3. Liebe Heike,
    eine beeindruckende Auswahl, die du uns hier zeigst. Ich werde deinen Stock übernehmen. Sehr interessant, ich habe das noch nie gemacht 🙂
    Ich werde es in der nächsten Woche probieren.

    Am liebsten mag ich dein Portrat vor dem Stock-Portrait! Das ist klasse – schade, dass es einen Schatten vom Fotografieren unten rechts hat. 🙂
    Viele Grüße von Susanne

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