Postkarte #14

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„Gehirnerschütterung 1-6“

Fineliner auf Postkarten

 

Beim Besuch der Pinakothek der Moderne in München sah ich Fotos von Eva Leitolf zum Thema „Flucht, Trauma und Erinnerung in der zeitgenössischen Fotografie“. Unter diesen Bildern lagen die oben gezeigten Postkarten („Postcards from Europe“) zum Mitnehmen.

In den Bildern von Eva Leitolf ist die Tat, das Geschehen unsichtbar, abwesend. Sie hat die Orte danach fotografiert.

 

So viele Bilder von Gewalt, Elend und Terror stürmen mittlerweile fast täglich auf uns ein. Nach einem Anschlag sind die Medien in einer Art Dauerschleife der Berichterstattung. Das sind Tage, wo ich alles ausmache. Kein Radio, kein Fernseher läuft. Solche medialen Exzesse führen mitunter zu „suspense“, also einem Spannungserleben. Gerne möchte man ja erfahren, was da passiert ist. Aber was machen diese Bilder mit uns? Wie wirken sie auf unser Gehirn? Warum muss man sie so in aller Deutlichkeit zeigen?

 

 

 

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